Mittwoch, 22. September 2010

Katrin's JAP hat es auf der 11. Etappe...

... leider erwischt. :-(((((((

Wie man auf der ***AMCA News*** Seite lesen kann, mußte Katrin 26 Meilen vor dem Ziel ihr Motorrad auf den "Angel-of-Death" Trailer verladen. Wer des englischen mächtig ist, sollte sich den Artikel mal reinziehen. Wunderschön geschrieben von Bill Wood. Fängt ja noch ganz harmlos an mit der Aufzählung, wen er schon so alles mit seinem Sweep Truck aufgelesen hat. Aber dann: But the heartbreak of the day..... :-(((

Kurz zusammen gefasst:
Das Motorrad entwickelte nicht genügend Power um einen 12 Meilen langen Anstieg zu schaffen. Beide, Dieter + Katrin, hatten die Übersetzung gewählt, die sie schon durch die Blue Ridge Mountains gebracht hatte. Also daran konnte es nicht liegen. Katrin machte insgesamt 4 Versuche - immer wieder mit längerem Anlauf. Aber der Motor klang nicht richtig rund und es blieb ihr nichts anderes übrig als auf einem Plateau den Todes-Trailer zu besteigen. Die Untersuchung am Abend ergab, dass der Magneto wohl Schaden genommen hat. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Über Nacht soll ein anderer Magneto an die JAP angepasst werden. Hier zeigt sich die Kameradschaft unter den Teilnehmern. Da bekommt man sogar von einem anderen Team einen (den letzten ?) Magneto zur Verfügung gestellt. Denn ein Ersatzmagneto passte nicht mehr in den Koffer. Also warten wir mal den heutigen Tag ab, ob die Reparaturarbeiten von Erfolg gekrönt waren. Ich befürchte, die beiden werden nicht viel Schlaf bekommen. Aber wenn die JAP nicht wieder auf die Straße kommt, dann kommt sicherlich das Ersatz-Motorrad, die Calthorpe, zum Einsatz. Wie nannten die beiden dieses Class II Motorrad ? Ach ja - "Invalidenfahrzeug". Denn ich bin mir sicher, Katrin will die Tour unter allen Umständen auf 2 Rädern beenden. Aber irgendwie bin ich mir auch sicher, die JAP wird wieder fit.

Was mich immer wieder verwundert - auf allen Bildern, die ich bisher von Katrin gesehen habe, lacht die Frau und sieht auch nach mehr als 3500km immer noch ziemlich unangestrengt aus.







Also nochmal: In Zukunft kein Weg zu steil, zu weit, zu kalt oder was weiß ich noch alles...Immer dran denken: Do it the Katrin + Dieter Way !

PS: Eigentlich wollte ich ja als nächstes was über den vergangenen PES-Sonntag am Vogelsberg geschrieben haben, aber der Cannonball hält mich auf Trab. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Bericht zum PES folgt.

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