Montag, 27. Juli 2015

Wenn der Kaiser eine Ausfahrt macht....

...dann macht er das bestimmt anlässlich der >>Kaiserzeitausfahrt<<. Und zwar am kommenden Wochenende Samstag und Sonntag, den 01.+ 02. August 2016. Startpunkt ist der >>Biergarten an der Schlossallee<< in Haag an der Amper.
Der Münchner Oldtimer Motorrad Stammtisch veranstaltet zum 5. Mal die Kaiserzeitausfahrt für Motorräder bis Baujahr 1918 mit einer Sonderklasse bis Baujahr 1924. Insgesamt 80 Motorräder sind gemeldet, davon allein 50 in der Antikklasse. Die ältesten Maschinen sind eine Laurin und Klement und eine Holcroft. Beide von 1901.
Laurin und Klement 1901
Holcroft 1901
Wenn man durch die >>einzelnen Motorräder<< auf der Webpage klickt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich bin zwar in der Antik-Klasse nicht so unterwegs, aber ich glaube, dass die Münchener eines der erlesensten Startfelder in Deutschland auf die Beine gestellt haben.

Die amerikanische Fraktion ist stark vertreten. Angeführt wird sie von Manfred Schlottau mit seiner Excelsior von 1912.
Excelsior T7 1912
Frank Grahl wir seine 4-Zylinder Henderson mitbringen.
Henderson Model C 1914 mit Seitenwagen
Die älteste Indian ist die Big Twin von Gert Holmersma.
Indian Big Twin 1914 mit feiner Patina
Und die Harley Fraktion wird die Baujahre 1914-1918 komplett abdecken.
HD 1915
Im Biergarten gibt es nochmal zusätzlich eine Austellung mit ganz besonders ausgefallenen Stücken. Man munkelt, dass neben einer Hildebrand und Wolfmüller aus 1894 auch eine ganz frühe Indian zu sehen sein wird. Soll irgendwas mit einem Kamel gemein haben...?
Ausstellung 2012
Die Teilnehmer treffen sich natürlich schon am Samstag zu einer kleinen Fahrt nach Haag, wo die Hildebrand + Wolfmüller so gegen 13.30h  in der Plörnbacher Straße in Aktion bewundert werden kann.
Eindrucksvolles Line up
Sonntag geht es dann auf eine ca 90km lange Rundtour rund um Haag. 
Auf geht's zur Ausfahrt
Ich hoffe, der Veranstalter wird durch gutes Wetter für seine Mühen belohnt. Bei mir gibt es etwas Frust, da ich nicht wie geplant vor Ort sein kann. Dann halt eben 2016. Irgendwann klappt's wieder.

Samstag, 25. Juli 2015

Internationale Indian Rally 2016 !

Soeben wurde auf der aktuellen >>Internationalen Indian Rally in Cheltenham / England<<  beim Präsidententreffen die Einladung für die nächste Rally in 2016 ausgesprochen ! Und zwar von Rafy, dem deutschen Club Präsi. (Rafy-ich hoffe du hattest, dem hoch offiziellen Anlass entsprechend, ein paar Schuhe an. Ok - Birkis gehen zur Not auch... ;-)  )
Schuhe ? Braucht kein Präsi !
Denn das Treffen 2016 findet auf >>Gut Haarbecke<< in Kierspe statt. Und heute wurde auch die offizielle Webpage für das Treffen online geschaltet.  >>rally2016.indianclub.de<<.  Das Logo mit dem Corbin Tacho finde ich sehr gelungen und originell.
30.07.2016 !
Das Gelände wurde ja bereits beim diesjährigen >>Nationalen Treffen<< getestet und für gut befunden. Und dass ich es mit meiner 101 auch noch auf die Cover-Seite der Webpage geschafft habe, schmeichelt mir natürlich. ;-)

Insofern kann man nur sagen: 
Wir sehen uns in 2016 !




Sonntag, 19. Juli 2015

Wilde Konstruktionen ! LiFePo4

Heutztutage kann man bei einer Batterie schon mal schnell den Überblick verlieren. Gab es früher nur Blei-Battreien, unterscheidet man heute zwischen Gel und Li-Ionen Batterien, die die verschiedensten Werkstoffe als Speichermedium nehmen. 

Ich bin jetzt bei einer LiFePo4 Batterie gelandet. Die Modellbauer wissen was LiFePo4 bedeutet. Das ist eine Batteriezelle, die >>Lithiumeisenphosphat<< als Speichermaterial verwendet. Und die Modellbauer setzen diese Art von Batterie aufgrund des geringen Gewichts gerne in ihren Modellfliegern ein. Und bei E-Bikes werden die wohl auch eingesetzt.
Vorab: Ich bin kein Elektro Spezi. Man möge mir also verzeihen, wenn ich im folgenden Spannung mit Strom und sonstiges durcheinander bringe. Angeregt durch eine Diskussion im >>VFV Forum<< habe ich mich mal mit diesen relativ neuen Batteriezellen beschäftigt. Meine Suche nach geeigneten Batterien für meine Oldtimer, die auch in die jeweiligen Batteriekästen passen und möglichst viel Amperestunden haben, machen die LiFePo4 Batterien interessant für die alten Motorräder. Egal ob 6V oder 12 V. Denn die herkömmlichen Li-Ionen Akkus vertragen meist den eingestellten Ladestrom der Limas bzw Regler nicht und machen dann schon mal gern dicke Backen oder segnen nach einer Saison das Zeitliche.
(c) Sergej Bichert
Eine LiFePo4 Zelle hat 3,2 bis 3,3V Nennspannung. Man benötigt also für eine 6 V Anlage in einem Oldtimer 2 Zellen, die dann zusammen 6,4-6,6V haben. D.h sie können mit der normalen Ladespannung geladen werden, mit der auch Bleibatterien geladen werden. (max 7,2V bzw 14,4V) So versprechen es jedenfalls die Hersteller. Natürlich gibt es die als Packs auch fertig konfiguriert bzw als Starter Batterie. Es gibt wohl auch Unterschiede bei den einzelnen Hersteller so dass man immer die Angaben des Herstellers beachten sollte.
Einige empfehlen ein >>Ladegerät<< mit einer speziellen Ladekurve und einem Balancer, andere sehen kein Problem ein normales Bleibatterie Ladegerät zu verwenden. Dann sollte aber in dem Akkupack ein Balancer verbaut sein. Der Balancer dient dazu, dass die 2 Akkuzellen (bzw 4 bei 12V) gleichmässig geladen werden. Zusätzlich soll ein Tiefentladen und ein Überladen verhindert werden. Denn bei einer Spannung von mehr als 3,6 V werden die Dinger heiß und nehmen Schaden. Aber dicke Backen oder gar explodieren können die wohl nicht. Sagen die Experten.

Ich habe mir dann mal für meine 6Volt Indian 101 aus vier 10AH Zellen einen Akkupack gebastelt. Warum aus 4 Stück ? Das sind doch 12 V ? Weil ich den Pack dann mit einem speziellen 12 V Ladegerät laden kann, ohne die Batterie auszubauen. Das sieht zwar wild aus mit den vielen Kabeln, aber wird hoffentlich seinen Zweck erfüllen. Leider habe ich nicht mehr Bilder gemacht vom Einbau.
Für das Motorrad nehme ich den Strom von 2 Zellen ab um auf 6V zu kommen. Ich habe dann immer noch ein zweites 6V Pack als Reserve direkt im Batteriekasten. Da muß ich zur Not unterwegs nur die Kabel umstecken. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Spannung erst ganz zum Schluss abfällt, also quasi kurz vor Ultimo. Das bedeutet, dass das Licht gleichbleibend hell bleibt, auch wenn die Lima nicht genug Strom liefert und die Lichtanlage auf Batterie fährt.

Inzwischen bin ich mit der 101 so ca 400km ohne Probleme gefahren. Scheint zu funzen. Einen richtigen Test müsste ich mal bei der WL oder der Chief mit 12V machen. Aber das sind relativ neue Batterien drin und die fahre ich erstmal zu Ende.

Nachteil der LiFePo4 Zellen ist mal wieder, dass die relativ teuer im Vergleich zu 'ner Gel Batterie sind. Aber wenn die doppelt so lange halten, relativiert sich das wieder.

Wer sich näher mit dem Thema befassen will, sollte sich mal die Grundlagen bei >>Wikipedia<< und die Anleitungen der Anbieter, wie zB von >>i-Tecc<< durchlesen. Bei I-Tecc habe ich meine Zellen gekauft. Schneller Service.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Hitzeschlacht im Keller !


Nicht in irgendeinem Keller. Nein, im >>Reichelsdorfer Keller<< ging's am 04.07.2015 wieder rund. Und das bei Temperaturen von gut über 35 Grad. Im Nürnberger Radstadion gab's den Tag der "Offenen Rennbahn". Neben einem Steherrennen um die Bayrische Meisterschaft, waren auch wieder ein paar Trackracer am Start.
Die berichten von einer super Veranstaltung bei der man Teil des Programms sein durfte.

Nächstes Jahr klappt es dann hoffentlich auch bei mir, mal über die 400m Bahn zu fahren.


 Danke für die Bilder Michael. Cu in Bielefeld !

Nachtrag: Video aus 2014 !

Dienstag, 7. Juli 2015

Rund um Bad Münstereifel.....

...findet diesmal ohne mich statt ! Trotzdem wird das Treffen gut - oder auch genau deshalb. ;-) Wenn bei über 200 Teilnehmern einer fehlt, fällt das gar nicht auf, würde ich sagen.
Durch die Terminverschiebung passt es bei mir dieses Jahr leider nicht. :-( Terminverschiebung ? Ja klar, eigentlich ist ja der traditionelle Termin immer am letzten Juni Wochenende. Da aber diesmal der Truck-Grand-Prix nix besseres zu tun hatte, als genau an "unserem" Wochenende die Gegend um den Nürburgring unsicher zu machen, war Josef gezwungen die Ausfahrt auf das kommende Wochenende, Samstag den 11. Juli 2015 verlegen zu müssen. Natürlich treffen sich viele Teilnehmer schon am Freitag um mit ihren Vorkriegsmotorrädern die Eifel zu durchkreuzen. Mittelpunkt des Treffens ist wie immer das >>Hotel Ewerts<< in Insul.
Die Ausfahrt geht wieder über gut 180 km mit Start am Samstag morgen ab 9.00h am Hotel Ewerts. Vormittagsrast ist gegen 11.00h am >>Wallender Born<<. Oder genauer gesagt am >>Brubbel<<. Bei der zu erwartenden Hitze ist sicherlich eine Abkühlung möglich. Also Badehose nicht vergessen !
(c) Wikipedia  Walter Koch
Die Mittagsrast ist zum ersten Mal in der >>Wassermühle Birgel<<. Wie ich auf der Webpage sehe, wird an dem Tag in der Mühle >>Schnaps gebrannt<<. Jungs - der wird aber erst nach Beendigung der Tour getrunken. Klar ? ;-) Ähh - vielleicht kann mir ja einer ein kleines Fläschchen Himbeergeist mitbringen ?
(c) Wassermühle Birgel
Es ist schon erstaunlich, dass Josef immer wieder neue und interessante Ziele findet. Trotz der Verschiebung werden wieder über 200 Vorkriegsmotorräder am Start sein. Und wie immer sehr schöne und seltene Modelle.


Thomas hat dieses Jahr seine Seite >>Motoclub.de<< mal wieder auf Vordermann gebarcht und das komplette >>Programm incl der Route<< ins Netz gestellt.
Wenn ich mir die alten Bilder ansehe und auf den Wetterbericht schaue, dann ist da schon ein bisschen Wehmut bei mir. Aber was soll's. Nächstes Jahr bin ich wieder am Start. Bestimmt.

Freitag, 3. Juli 2015

Generalprobe geklappt !

Über 120 Indian Fahrer hatten sich letztes Wochenende auf >>Gut Haarbecke<< in Rönsahl versammelt. Wenn auch nicht alle mit einer Indian gekommen waren, so war doch die Anzahl der Motorräder mit dem Indian Zeichen auf dem Tank beindruckend.
Horst's 402
Und nächstes Jahr Ende Juli sollen es noch mehr werden. Denn dann richtet der >>Indian Motocycle Club Deutschland<< an gleicher Stelle das Internationale Indian Treffen mit Teilnehmern aus (fast) allen europäischen Ländern aus.
Erste vorsichtige Begutachtungen...
...und Fachgespräche...
...die bei einem Bier viel besser funtkionieren.
Insofern war das nationale Treffen eine Generalprobe. Und die hat geklappt. Die Mitglieder waren sich zwar einig, dass es noch Verbesserungspotential gibt, aber man war der Meinung, dass der Platz gut gewählt ist und alle Voraussetzungen bietet, um auch ein grösseres Treffen veranstalten zu können.
Kurzer Ritt ins Dorf
Mehr Motorrad braucht kein Mensch...

Der Feind...

...kann kommen
Peter's 37iger Junior Scout
Die 100km-Tour mit gut 60 Krädern im Pulk am Samstag über kleine Strassen mit dem südlichsten Punkt Bigge See soll schön gewesen sein. So wurde mir jedenfalls berichtet. ;-)

Mittagsrast am Unnenturm
Denn unsere Truppe kam leider nicht rechtzeitig vom Platz weg. Ob es am Verlauf des Freitag Abend (besser frühen Samstag morgen) lag, oder eher an einer nicht anspringenden Honda (!), kann ich jetzt nicht mehr genau sagen... 
Gemütlich war's
Alles gegeben !
Aber nachdem alle Unklarheiten beseitigt waren, wir zweimal an der Tanke waren, haben wir uns auch auf den Weg gemacht und sollen tatsächlich zwischendurch den großen Tross mal in Sichtweite gehabt haben, wenn auch in die andere Richtung. Pech nur, wenn der Roadcaptain (Schande auf mein Haupt) die Augen (noch) nicht (weit genug) auf hat und weiter fährt....;-)  
Am Unnenturm
Bei der Mittagsrast am >>Turm Restaurant<< in Unnenberg konnten wir dann aber gerade noch so die Abfahrt des großen Haufens beobachten. Das "holländische" Gruppenfahren mit Blockieren und Warten auf den letzen Mann, muß wohl noch weiter geübt werden meinte der Präsi am Abend.
Ja nun Männers und Frauens - das muß besser werden
Wir hatten da naturgemäß kein Problem mit unseren 8 Motorrädern. Wir fuhren eher nach dem Motto "aufgelöste Formation". Funktioniert auch: Keinen verloren, keinen (nicht zu reparierenden) Schaden und Spaß gehabt. ;-) Aber Parken an so 'nem Bikertreff wie dem Biggegrill, müssen wir noch üben, wohl Jungs ?
Hauptsache die Kisten stehen - irgendwie
Abends gab's dann die obligartorischen Silly Games mit dem Slowrace. Didi war wie immer nicht zu schlagen.
Peter rollt zum Start des Slowrace
Der Böse Wolf ist etwas zu schnell...
Auch die Dickschiffe machen mit
Didi schlägt keiner....
Auf der Heimfahrt am Sonntag riss dann der Gaszug an meiner 101. Aber was so ein echter Cannonballer ist, der hat natürlich einen Ersatzzug dabei. Danke Andy.
Ein Schraubstock wird gemeinhin völlig überbewertet
Es hat mächtig Spaß gemacht mal wieder den ein oder anderen zu treffen, den ich doch länger nicht gesehen hatte. Wir werden zwar nicht jünger, aber immer besser ! ;-)
Eine anstrengende Tour liegt hinter uns....
 Mehr Photos gibts in diesem >>Webalbum<<