Dienstag, 3. Mai 2016

Frisch war's....

...aber auch schön beim >>MSC Dom-Esch<< in der Eifel. Oder war das Voreifel ? Ich würde sagen, die Vormittagsrunde war Voreifel und die Nachmittagsrunde Eifel. Bei 5,5° Cels morgens um 8.30h war dann schon die lange Unnnerbux und obenrum Zwiebelprinzip angesagt.
5,5° bei Ankunft. Brrr
Die Nacht hatte es wohl heftigst geschüttet und erst morgens aufgehört. Entsprechend sah der Platz aus - und die Motorräder anschließend auch.
Rote Erde Dom - Esch !
Aber es blieb den ganzen Tag von oben trocken und Nachmittags in der Eifel kam dann sogar die Sonne raus und als alles zu Ende war zeigte das Thermometer 15° an.
Der Raps blüht !

Also Teil 1 der Vereinbarung mit Gisela von wegen Wetter passte schon mal. Um's kurz zu machen, auch Teil 2 passte. Die Erbsensuppe war hervorragend und auch sonst stimmte die Verpflegung. Incl Dicke-Backen-Musik am Nachmittag. Wenn ich nicht nach Hause gemusst hätte, hätte ich mich glatt betrinken können.

Peter mit seiner Matchless
Scott Bj 1919
Frisch vom Imperiatreffen in Bonn
Ofenrohr Nimbus

Die X lief wunderbar. Der neu montierte Vergaser funzte wie er sollte und brachte das Benzin- Luftgemisch sauber zum Zylinder. Auch sonst lief die Kiste mechanisch schön leise. Das Mopped ist zwar keine Rennmaschine, aber zieht schön im 3. Gang die Eifelberge hoch. Trotz Balast in Form des Fahrers. ;-)
Ob das die Kupplung ist ?
Aber wie sagte schon der alte Schwinn:  EX - Always Makes Good ! Übrigens so gut, dass ich weite Teile alleine unterwegs war. Oder lag das vielleicht eher daran, dass ich mal das ein oder andere Zeichen übersehen habe und in die falsche Richtung abgebogen bin ? Rund=rechts - eigentlich ganz einfach, oder ? ;-)
So hätte ich das wohl auch geschafft
Was gab's sonst noch ? Sehr schöne Maschinen, obwohl einige ob des Wetters lieber zuhause geblieben waren.
1926 R 42
Schüttoff im Dirt Look
Und dass ein Motorrad aus 1919 mit einem fast so alten Fahrer richtig flott unterwegs sein kann, hätte ich auch nicht gedacht. Und >>hier<< habe ich gelesen, dass Gunter seine Bremsbeläge aus den Gummis alter Panzerketten schnitzt.
Omega 1919...
...mit Bremsen aus Panzergummi
Und schöne Pokale gab's, diesmal allerdings nicht für mich. Wer die Breite seines 83cm breiten Lenkers auf 1,05m schätzt, hat auch keinen verdient. ;-)
Das Team des MSC Dom-Esch
Und ein Kuchenbuffet in der Nähe eines Misthaufens, war auch mal was Neues.
Landluft
Ach so ja, das Timing mit dem Sprit konnte nicht besser sein. Genau beim Zieleinlauf am Nachmittag ging die X mit leerem Tank aus..... :-).
Benzinhahn auf - vielleicht kommt ja doch noch ein Tropfen
Ach und noch was: Meine Super X war der einzige Ami im Feld. Noch nicht mal 'ne Harley war dabei. Schwach.

Und auch der Nachwuchs war am Start. Und sogar erfolgreich. Cornelius stellte auf einer 39ccm Neander-Rex mit 0,9 PS (!) einmal mehr unter Beweis, dass Kubik und PS nicht ausschlaggebend sind um zu gewinnen. Denn Cornelius wurde 2. in der Klasse 4 und sogar Gesamt Zweiter. Leider habe ich kein Photo von Cornelius auf seinem Mopped, aber zumindest ist er vorne links am Siegertisch zu sehen. Und natürlich den strahlenden Vater dahinter. Josef - der Junge hat Blut geleckt. ;-)
Lauter Sieger
Danke an Gisela und ihr Team, die eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Hat Spaß gemacht.
Und >>Rhein-Eifel TV<< hat auch schon wieder einen kleinen Film auf YouTube hochgeladen.



1 Kommentar:

  1. Oh ja es war frisch, aber Dom Esch steht jedes Jahr als erstes Event im Kalender.
    Gruß und bis zum nächsten Jahr:-))

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