Samstag, 22. Juli 2017

Dolomiti - Supertour !

Manchmal muss man einfach Glück haben. Und Glück hatten wir bei unserer Ausfahrt im Vorfeld des >>Bergrennens in Nals (Bericht hier)<<: Super Wetter, super Strecke und vor allem: Wenig Verkehr in den Dolomiten. 
Gipfelstürmer - Auf dem Sellajoch !
Wann hat man das schon mal ? Selbst durch Bozen ging es hin wie zurück recht zügig. Das haben wir schon anders erlebt.
Die Tour führte uns durchs Eggental am Karersee vorbei nach Canazei.
Erster Stopp - Eggental Karersee
Karerseepanorama


Ok, zwischendurch war dann mal ein bisschen Schrauben bei Andy's Chief angesagt, bei der die Kerzen aufgrund der Abfahrt vom Karerpass im Schiebebetrieb bei Spätzündung etwas sauer wurden. 
Zweiter Stopp - Fassa Tal - Vigo Di Fassa
Herbert kannte das wohl schon, denn er hatte gleich 3 Paar neue Zündkerzen im Gepäck. Die holte er aber erst aus den Tiefen seiner Packtaschen raus, nachdem er die Kerzen seiner Chief zum Test in Andy's Maschine geschraubt hatte. ;-)
Experten waren genug versammelt....
Herbert und die Zündkerzen....
In Campitello di Fassa war dadurch etwas früher als geplant Mittagsrast. Aber oftmals erweisen sich ja Zufälle als besonders glücklich. In dem Fall war das ein kleines Restaurant am Fuße der Gondel zur Sella Ronda. Ein freundlicher Einheimischer lotste uns dorthin.
Und wieder Glück - Feine Mittagsrast
Es gab mächtig was auf den Teller....
Und dann kam das Sellajoch hinüber nach Wolkenstein. Und das war der Wahnsinn. Bis auf einen Lieferwagen, den wir aber ziemlich am Anfang noch mit unseren alten Kisten überholen konnten, war freie Fahrt angesagt. Kein Bus, kein Wohnmobil, kein PKW vor uns, und keine Tiefflieger von hinten. Und das bis zur Spitze auf 2.240m ! Hammer !
Thomas läuft auf dem Sellajoch ein
 
Auf dem Gipfel

Tolle Sicht auf den Langkofel
Panorama vom Sellajoch
Da störte es uns auch nicht mehr, dass auf dem Rückweg über St. Ulrich und Kastelruth drei wildgewordene Ferrarifahrer meinten, einen Reisebus an einer Stelle überholen zu müssen, wo es nix zu überholen gab. Den Aufschrei der vor uns fahrenden Bussinsassen hörten wir noch trotz Helm und Vollbremsung.
Nein, das waren sie nicht - die Kastelruther Spatzen ;-)
Ich glaube, es wird schwer diese Tour im nächsten Jahr zu toppen. Es hat einfach alles gepasst. Ach so, noch was. Obwohl wir extra über Kastelruth gefahren sind und dort bei einem Stop ziemlich viel Wirbel mit unseren alten Kisten erzeugt haben, liesen sich die örtlichen Spatzen nicht blicken. Eigentlich schade. Wäre gewiss ein Highlight geworden. ;-)
Nach der Tour ging es zur technischen Abnahme ins Fahrerlager und natürlich wie immer zu einem Besuch bei den Indianern Kurt und Walter.
Indianerversammlung


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