Samstag, 23. Juli 2016

Letzte Infos zum Internationalen Indian Treffen !

Nächstes Wochenende steigt das >>"Internationale Indian Treffen"<< in >>Kierspe Rönsahl<<. Nach 11 Jahren ist nun also der deutsche Indian Club wieder an der Reihe das Treffen auszurichten.
Gut Haarbecke
Ort des Geschehens ist das >>"Gut Haarbecke"<< das abseits vom Dorf mitten im Wald liegt und ausreichend Platz für Veranstaltungen bis 3500 Teilnehmern bietet. Soviel werden es bei uns ja nicht werden, aber bei bisher 300 festen Anmeldungen rechnet das Orgateam damit, dass sich wohl 500 und bei gutem Wetter vielleicht auch 600 Teilnehmer einfinden werden. Das wäre dann wohl ein neuer Rekord für ein Internationales Treffen.
Platz genug ist vorhanden
Und international wird es werden. Von Skandinavien bis Italien werden über 10 Nationen vertreten sein. Und sogar aus Australien haben sich 6 Indianer angesagt. 
Line up !
Ein bisschen habe ich ja mitbekommen, was alles hinter der Orga steckt. Gar nicht so einfach, sich auf alle Eventualitäten einzustellen. Sei es auf Regen oder Hitze, sei es auf 400 oder 600 Leute. Und auch wenn die Infrastruktur zwar grundsätzlich vorhanden ist, bleibt doch noch genug zu tun um alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Ein großes Festival zwei Wochen vor unserem Treffen hat da zB mit einigen Bauten schon ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet. Aber ich denke, das Orga-Team hat alles im Griff und was nicht passt, wird passend gemacht.
Swap Meet inclusive

Was vielleicht noch interessant zu wissen ist und so nicht im Programm erwähnt ist:

1. Die Anfahrt
Sehr schön erklärt auf der Webpage unter >>Anfahrt<<. Lasst euch, wenn ihr über die B237 aus Richtung A45 Kierspe kommt, nicht vom Navi schon vor der Ortsmitte Rönsahl irgendwo rechts ab auf kleine einspurige Strassen führen. Mein Navi macht nämlich genau das. Lasst ihr euch trotzdem so leiten, dann begegnet ihr auf dem Weg erstens reichlich Bauern auf ihren Traktoren, die nicht gerne ausweichen und zweitens führt euch diese Straße zum unteren Ende des Geländes und da ist Endstation und kein Zugang. Da können dann die Wohnmobil- und Hängerfahrer ihre Fahrkünste beim Wenden unter Beweis stellen. ;-)
Also bis Rönsahl Dorfmitte fahren und ab da der Indian Beschilderung bergauf folgen und von oben aufs Gelände fahren. Ab da wird euch weitergeholfen. ;-)
Hier geht's oben rein
2. Das Parken + Campen
Da das Gelände nur im unteren und in einigen oberen Teilbereichen eben ist (wir sind halt im Bergischen Land), werden feste separate Zonen eingerichtet für jeweils Wohnmobile / Wohnwagen (bereits über 50 gemeldet) und für Zelte. Hierfür werden natürlich die ebenen Flächen genutzt. Die WoMos sollten an Keile zum Nivelieren denken.

Hänger, PKWs und sonstiges nicht benötigte Geraffel werden ebenfalls in festgelegten Bereichen abgestellt. Also bitte aufgrund des Geländeverlaufs davon ausgehen, dass ggfls eure Hänger und Autos nicht direkt neben euerm Zelt parken können. Sollte sicherlich machbar sein.
Letztes Jahr war noch alles bunt gemixt
3. Der Strom
Es sollte klar sein, dass bei der Weitläufigkeit des Geländes nicht in jeder Ecke Strom vorhanden sein kann. Die Wohnmobile können also nicht alle mit Strom versorgt werden. Brauchen sie auch nicht. Denn Unterhaltung und kalte Getränke gibt's genug in den 3 Tagen. Also: Akkus aufladen und haushalten.
Wer Didi (hinten) im Slowrace besiegt, kriegt einen Pokal
4. Der Mobilfunk
Tja, das ist so eine Sache auf dem Lande. Wenn ich das richtig sehe, sind alle Netze auf dem Gelände sehr eingeschränkt. Und nicht nur das Mobile Internet, sondern teilweise auch die Telefonverbindung. An einigen Ecken gibt es dann aber sogar wieder LTE Verbindung. Also Pokemons jagen wird nicht funktioneren, aber für einen Anruf in die Heimat wird es reichen. Im Dorf selbst ist guter Empfang.
Besser als im Internet zu surfen....
Und was für die Wohnmobile zutrifft, stimmt natürlich auch für sonstiges elektrisches Equipment wie zB Mobiltelefone: Akku schonen und ggfls einen externen Powerpack mitbringen. Denn wenn ich mir vorstelle, dass 100 Leute gleichzeitig ihr Mobiltelefon an den vorhandenen Steckdosen aufladen wollen, dann weiß ich: Soviel Steckdosen hat kein Mensch....

....sind zB Fachgespräche

5. Das Dorf Rönsahl

Hier gibt es alles: >>Tankstelle<<, >>Dorfladen<<, >>Pizzeria<<, Bankautomat, >>Schnapsbrennerei<< und Pulvermühlen...
Historische Brennerei
Wer seine Zeltheringe vergessen hat, wird sicherlich im >>Baumarkt<< in Kierspe fündig.
Da ich mir vorstellen kann, dass die Bewohner durch das Festival auf Gut Haarbecke vor einer Woche und noch ein Motorradtreffen an diesem Wochenende schon etwas beansprucht sind, sollten wir im Dorf mit unseren alten Indianern nicht unbedingt den lautesten Gang einlegen. Die Dorfbewohner werden es uns danken.

6. Das Wetter
Ich weiß natürlich nicht wie das Wetter endgültig wird, aber >>Wetter.com<< meint, dass es  gut wird. Hoffen wir das Beste. Wobei auch bei nassem Wetter die Scheune und der Fallschirm ausreichend Platz bieten, sein Bier im Trockenen zu trinken.
Hier geht's hinein

7. Die Stimmung 
Hängt entscheidend von den Teilnehmern ab. Aber das ist eigentlich die geringste Sorge. Wenn so viele Menschen zusammenkommen, die dem gleichen Hobby fröhnen, kann nix schief gehen. Für Essen, Getränke und Musik sorgt der Indian Club und für den Rest ist jeder selbst verantworlich.
Burkhard kann nicht nur schreiben...;-)
Ich freue mich auf ein schönes Wochenende mit vielen netten Leuten und Freunden. Ihr müsst allerdings ganz tapfer sein. Meine Indianer sind im Moment nicht einsatzfähig. Daher komme ich mit einem Mopped der anderen Fraktion. Ihr wisst schon: Die Marke mit dem Doppelnamen. Und fängt mit H an.... Ok, ist ja schon gut. Ich  stell die Kiste etwas abseits...;-))


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