Freitag, 4. Mai 2018

Sixpack Story Nbr 2 !/Die Indian 6-Zylinder-Teil 2 !

Ab jetzt geht es mehr um die technische Seite beim Bau der Indian Sechszylinder. Über die Historie gab es ja >>hier in meinem Blog<< schon etwas zu lesen.

Die Suche nach 4 Motorgehäusehälften hat Jeff bis nach Kanada geführt. Dort hat er ein Konvolut von Indian 4-Zylinder Teilen gefunden, die aber nur zum Teil für sein Projekt zu gebrauchen waren. Wie das dann oft so im Eifer des Gefechts geht, hat er das aber erst zuhause festgestellt. Aber die benötigten zusätzlichen 2 Zylinder, Köpfe und Pleuel waren dabei.
Die Repro Gehäusedeckel /Repro upper Case
In Waddington, New York machte sich in der Zwischenzeit der 4-Zylinder Guru Mark Hill und seine Mannschaft daran Pläne zu entwickeln, an welcher Stelle man 2 obere Repro Gehäuseteile am besten teilt. Schlußendlich wurde der eine beim 3,5sten und der andere beim 2,5sten Zylinder zersägt und anschliessend wieder zusammengesetzt. Die Repro Gehäuse haben den Vorteil, dass sie an den entscheidenden Stellen verstärkt sind und daher beim Schleifen der Schweißnähte genug Futter gaben.
2,5 + 3,5 - sauber geschweißt / well soldered
Danach ging dann die Arbeit erst richtig los. Die Bohrungen mußten übereinstimmend gesetzt werden und vor allem die waagerechte Bohrung für die Kurbelwelle erfordert viel Präzision. Aber dafür ist Mark Hill bestens ausgestattet und verfügt über die entsprechende Erfahrung. Sein Ziel ist es, die Motoren mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln und Materialien zu verbessern. Und da lässt sein Team eine Menge Hirnschmalz einfliessen. Und der Erfolg gibt ihnen nicht nur beim Motorcycle Cannonball recht. Die Motoren halten.
In der nächsten Story geht es dann weiter mit dem was in Wichita, Kansas passiert. Und ihr wisst ja: Wichita ist die Geburtsstadt der 6-Zylinder !


Number 2
I flew to Canada to check out a basket case Indian Four that could serve as the foundation for
the Indian Six build. Lesson learned: Everything always looks better when there is excitement
for a new project. Little did I know that the pile of parts would have numerous mistakes in it,
like mismatched fork rockers, Upside Down Indian Four gas tanks (which have problematic
petcock positions), parts worn beyond reasonable recovery efforts, and many other ills to cure.
But the pile did include the extra needed cylinder block, extra head and extra connecting rods

so those extra items did not need to be found.



In the meantime, up in Waddington, New York, Mark Hill and his crew were taking two
reproduction Indian Four upper cases and making plans to saw them, taking 3.5 cylinder bore
positions from the front of one casting and 2.5 out of the rear casting. These cases were
designed by a gentleman thirty years ago. The patterns still exist for making more. They have
the added benefit of extra aluminum thickness which was a big plus by offering plenty of

material to mill away after the post-welding cooling and warping of the cases.
Die untere Gehäusehälfte ist fertig / the lower case finished
The Hill gang followed the welding with much machining: decking the upper and lower
surfaces, locating all the threaded holes, and most of all, line boring the crank and cam bearing
surfaces and the oil feed supply tube and cross feed holes. Notable in Mark’s current inline
engine builds are check ball oilers that will oil the piston skirts. This brief description doesn’t do
justice to the many hours of thinking, planning, and executing that Mark Hill spent on this part

of the project.


In my next report I’ll describe what was going on in the meantime in Wichita, Kansas, where Six
Cylinder Indians are occasionally born.
Jeff Roth

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen