Montag, 13. Oktober 2014

Etwas spät, aber.....

...hier ist er: Der Bericht vom >>Klassiker Treffen des Technik Museums in Sinsheim<<.

Sammeln zur Ausfahrt
Diesmal hat alles gepasst: Die 101 am Vortag flott gemacht, Kaiserwetter bei Ausfahrt und Treffen, eine Menge Indianer vor Ort und in >>Henny's Wand<< ist auch keiner abgestürzt. ;-)
Ken Fox + Kim Kroeze
Vor dem Vergnügen kam aber noch die Arbeit. Bei der 101 war ja an dem >>Wochenende davor<< die Kopfdichtung des vorderen Zylinders durchgepfiffen. Und ein neuer Reifen hinten war auch fällig. 

Neue Pelle
Nicht besorgniserregend
Da ich die Köpfe bei der Kiste noch nie runter hatte, war ich ja nun mal gespannt, was sich darunter alles verbergen sollte. Aber die Überraschungen hielten sich in Grenzen. Der Kolben hat etwas zuviel seitliches Spiel und ich weiß nun, warum die Kiste gut Öl über die Motorentlüftung abdrückt. 
Da hat es durchgepfiffen
Die Entscheidung, neue Dichtungen zu verbauen, die Kohle etwas abzukratzen und ansonsten alles so zu lassen, erwies sich am Samstag bei unserer 60km Runde als richtig. Die Kiste zieht nach wie vor gut und der Motor macht keinerlei ungewöhnlichen oder lauten Geräusche. Also wie sagt der erfahrene Fuhrparkleiter: Weiterfahren und beobachten ! ;-)
Traditioneller Treffpunkt bei Thomas an der Werkstatt
Die Ausfahrt am Freitag habe ich mit der WL gemacht. Die Tour war allererste Sahne. Über 80 Motorräder waren am Start. Dem Feiertag sei Dank. Johnny's Shovel und meine WL waren die einzigen Harleys. 
Shovel Forever !
Vordere Schutzbleche werden gemeinhin überbewertet...
Die Indianer waren mit 7 Bikes am Start, bei der Nachmittagsrunde dann nur noch zwei: Thomas und Andy. Der Rest hatte noch die Anfahrt in den Knochen oder sonstige Verpflichtungen und Bertschi's Chief konnte das Benzin nicht halten. Ok, der Fahrer die Kiste wird auch älter... ;-) 
Da war er (der Tank) noch dicht
Ansonsten nahmen in der Mehrzahl Nachkriegsmotorräder und davon überwiegend 70er und 80er Jahre Moppeds teil. Die jeweils 90km langen Touren vormittags in Richtung Neckargemünd sowie nachmittags ins Zabergäu waren super gewählt. 
Warten auf den Fotograf
Überall strahlende Gesichter

Pause am Neckar
Die Größe der Trupps mit jew ca 40 Motorrädern war kein Problem, da gut geführt und zusammengehalten vom >>MOC Steinsberg<<. Respekt. Und dass wir Nachmittags von keiner Ampel aufgehalten wurden, da wir auf den gesamten 90km (!) keine Ampel gesehen haben, war das I-Tüpfelchen. Klasse gemacht. 




Samstag dann mächtig Auftrieb auf dem Gelände des Museums. Bei dem Kaiserwetter ja auch kein Wunder. Ich schätze mal, dass sich gut 20 Indianer bei Henny's Steilwand eingefunden haben. Ein kleines Treffen im Treffen.


Reichlich Indianer
Einen kleinen Kritikpunkt gibt es allerdings auch. Mit 50 Euro nur für die Freitagsausfahrt hat man sicherlich den kritischen Punkt erreicht. Wenn ein Teil davon in die Vereinskasse des MOC fließt und damit die hervorragende Orga der Ausfahrt honoriert wird, ist das Ok. Mehr sollte es dann aber wirklich nicht mehr werden. Meine Meinung.
3 Indianer
Und dass ich auf der Rückfahrt zu Thomas dann doch noch mal mit der 101 liegen geblieben bin, lag nicht an der Kopf-Reparatur, sondern einfach daran, dass ich morgens beim Rudel-Tanken großzügig gemeint habe, dass der Sprit noch reichen wird und den Rüssel nicht in den Tank gehalten habe. Aber man hat ja Freunde und einen kleinen (leeren) Ölkanister an der Gabel....:-) Und die morgendliche Tanke war zum Glück nicht allzu weit entfernt... :-)
Ohne Saft läuft sie nicht.....



 Ein par mehr Bilder wieder in einem >>Webalbum<<



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